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Der Schultag 2020

Am Donnerstag, den 16. Juli 2020 findet der Schultag im Rahmen des 17. Indischen Filmfestivals Stuttgart statt.

Der Schultag bietet den TeilnehmerInnen Einblicke in die ferne Welt Indiens und zeigt, dass aktuelle gesellschaftliche Probleme in Indien durchaus globale Relevanz haben.

Wie funktioniert ein Land, in dem Gegesätze wie unendliche Armut und grenzenloser Reichtum aufeinandertreffen?
Welche globalen Herausforderungen bringen Themen wie Kinderarbeit mit sich, die im heimischen Sessel so fern und irrelevant wirken?
Warum lohnt es sich, über den Tellerand zu blicken und in die Kultur Indiens einzutauchen?
Mit Bewunderung blickt die Welt auf dieses Land der Gegensätze, auf seine Hoffnungsträger und seine Fortschritte.

Das Programm des Schultags setzt sich aus einem Film in Originalsprache mit englischen Untertiteln, dem Vortrag eines Fachreferenten oder Filmschaffenden und einer offenen Fragerunde zusammen. In den letzten Jahren standen dabei abwechslungsreiche und relevante Themen wie Menschenrechte, Kinderarbeit, Demokratie oder Bildungschancen im Vordergrund. Dabei standen den TeilnehmerInnen für Fragen und Anregungen nicht nur Referenten von Universitäten und Hilfsorganisationen, sondern auch die Regisseure der Filme zur Verfügung.
Der offene Austausch untereinander ist für Groß und Klein nicht nur interessant, sondern vor allem eines: wichtig!

Der Film sowie Fachreferent werden im Laufe der Festivalvorbereitungen bekannt gegeben!

Schulfilm Hamid

Juli 18 @ 9.30 – 13.00 Uhr                                                                                                           FSK: 12

 

 Details:

Datum:
18. Juli 2019

Zeit:
9.30 – 13.00 Uhr

Eintritt:
5 Euro

Veranstaltungssaal:
Metropol 2

Veranstaltungsort:
Metropol Kino Stuttgart

Bolzstraße 10 
Metropol Kino Stuttgart, Baden-Württemberg70173 Deutschland

 

Veranstalter

Filmbüro Baden-Württemberg
Telefon:
0711221067
E-Mail:
info@filmbuerobw.de

Der Schultag - Filmvorführung mit Begleitprogramm für alle Wissbegierigen

Am Donnerstag, dem 18. Juli 2019 findet der Schultag im Rahmen des 16. Indischen Filmfestivals Stuttgart statt.

Hier erhalten Festivalbesucher und SchülerInnen der Klassenstufen 9 bis 12 einen Einblick in gesellschaftlich und politisch relevante Themen Indiens. Auch Einzelpersonen sind herzliche eingeladen.

Im Anschluss an die Filmvorführung des Films HAMID folgt ein Gespräch mit dem Regisseur Aijaz Khan, das von Autor Rajvinder Singh moderiert wird. Zum Abschluss hält Politikwissenschaftler Prof. Dr. em. Jakob Rösel einen Expertenvortrag zum Thema. Gezeigt wird der Film in Originalsprache mit englischen Untertiteln. LehrerInnen, die Klassen der Stufen 9 bis 12 unterrichten, können diese bis Mittwoch, 10. Juli 2019 anmelden.

Der Schultag ist eine für Schulklassen konzipierte Veranstaltung mit Filmvorführung, ergänzendem Expertenvortrag und Gesprächsrunde zu Themen der indischen Kultur, Politik und Gesellschaft. Er ist fester Bestandteil des Festivalprogramms und wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Diese gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa. In ihrer gemeinnützigen Arbeit greift sie gesellschaftliche Themen auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Dazu entwickelt sie eigene Projekte und fördert Initiativen Dritter, die zu ihren Zielen passen.

Prof. Dr. em. Jakob Rösel

Jakob Rösel ist Professor für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit an der Universität Rostock. Wie kaum ein anderer hat er sich im Laufe seiner wissenschaftlichen Karriere mit Stationen in Heidelberg und Freiburg unterschiedlichsten Regionen Südasiens aus politologischer, soziologischer und historischer Sicht genähert.

Nach anfänglichen Arbeiten zum Jagannath-Tempel in Orissa beziehungsweise dem östlichen Indien in den späten 60er und frühen 70er Jahren, konzentrierte er sich im Folgenden speziell auf die Entstehung und Ausprägung des singhalesischen Nationalismus. Seine jüngeren Arbeiten behandeln darüber hinaus aber auch den Kashmir-Konflikt, die einflussreiche ethnische Minderheit der Mohajir in Pakistan sowie die Migrationspolitik in Afghanistan. Dass er dabei auch die Indische Union nicht aus dem Blick verlor, zeigt sein 2008 erschienenes Buch mit dem Titel “Indien im neuen Jahrhundert” (zusammen mit Pierre Gottschlich; Baden-Baden: Nomos).

Rajvinder Singh, Autor und Kultureller Vermittler

Der deutsch-indische Schriftsteller, Synchronsprecher (u.a. von der Pro7 Erfolgsserie „The Big Bang Theory“), Übersetzer und Leiter von Kreativen Schreibwerkstätten an Schulen Rajvinder Singh lebt seit 38 Jahren in Berlin. Er gilt als leidenschaftlicher Vermittler zwischen den Kulturen, insbesondere zwischen Deutschland und Indien. Auf der Website der Bundesregierung wird er als „Ein Brückenbauer für Deutschland“ bezeichnet. Als Gründungsmitglied der Initiative: „Courage gegen Fremdenhass“ hält er seit 1993 Vorträge an Schulen und bietet interkulturelle kreative Schreibwerkstätten an, um die Schülerinnen und Schüler mit anderen Kulturen vertraut zu machen, ihre Ängste gegenüber dem „Fremden“ abzubauen und so ihren Horizont zu erweitern. Der Autor von elf Gedichtbänden und zahlreichen Essays und Erzählungen auf Deutsch sowie drei Bänden mit Erzählungen, die gemeinsam mit den SchülerInnen während seiner Schreibwerkstätten entstanden sind: Über den Horizont hinaus und Zwei Vögel unter einer Linde, hat auch zahlreiche Schülerreisen nach Indien geleitet, die unter dem Motto DIALOG DER KULTUREN stehen, einem Begriff, den er 1993 als Antwort auf Huntingtons Kampf der Kulturen bildete.

(c) Tina Sari