Debalina Majumder, die Regisseurin des Films, filmt seit zwölf Jahren einen riesigen Tamarindenbaum in ihrem Viertel im Süden Kolkatas. Dieses blühende Ökosystem – ein Lebensraum für zahlreiche Tiere, die im Baum wohnen und sich von ihm ernähren – bildet eine kleine städtische Oase. Eine neue Bewohnerin dieser wunderbaren Welt ist das Kleinkind Jilipibala. Sie kennt bereits die Namen vieler dieser nicht-menschlichen Bewohner. Sie nimmt Anteil an deren Freuden, Verfehlungen und Nöten. Die Klangkulisse des Viertels ist geprägt von alltäglichen Geräuschen – Gesprächen, öffentlichen Durchsagen und Festlichkeiten – doch zunehmend wird diese Stille durch Lärm gestört, der die fragile Ruhe des Ortes beeinträchtigt: Fetzen von Beschimpfungen, das Abladen von Baumaterialien und das schrille Kreischen von Äxten, die Äste und Stämme zerteilen. Gemeinsam mit ihren gefiederten Freunden versucht Jilipibala, einen Sinn in diesen Geräuschen und Anblicken der Zerstörung zu finden.
Debalina Majumder, the film’s director, has been filming a giant tamarind tree in her South Kolkata neighbourhood for twelve years. This thriving ecosystem – home to numerous birds and animals that live in and feed off the tree – forms a small urban oasis. A new entrant to this wondrous world is a toddler, Jilipibala, who has already learnt the names of many of these non-human inhabitants. She shares in their joys, transgressions and travails. The neighbourhood’s soundscape is filled with everyday sounds – conversations, public announcements and festivities – but increasingly these are interrupted by noises that disturb the fragile quiet of this space: snatches of abusive language, the unloading of construction materials, and the harsh screech of axes chopping branches and felling limbs and trunks. Alongside her non-human companions, Jilipibala struggles to make sense of these sounds and sights of destruction.