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Unsere Jury

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    Anne Gaschütz
    Jury Kurzfilm
    Anne Gaschütz ist in Dresden aufgewachsen, bevor sie 2002 nach Großbritannien zog. Sechs Jahre später, mit ihrem Filmstudium im Rücken, kehrte sie in ihre Heimat zurück und durchlief alle Stationen der Filmproduktion bei der Dresdner Produktionsfirma filoufilm. Seitdem arbeitet sie als Produktionsassistentin und Produktionsleiterin an zahlreichen Filmprojekten. Seit 2013 ist sie beim Filmfest Dresden – International Short Film Festival dabei. Seit 2019 ist sie stellvertretende Direktorin des Festivals, verantwortlich für die Festivalkoordination und das Forum ‚Visegrád in Short(s)‘ und gehört auch der Auswahlkommission des Festivals an.
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    Sanjay També
    Jury Kurzfilm
    Nachdem Sanjay També aus Indien nach Deutschland gezogen war, absolvierte er in München das Postgraduiertenstudium in den Bereichen Wirtschaftsinformatik und International Business (MBA). Nachdem er einige Jahre in der IT- und Softwarebranche gearbeitet hatte, gründete er die Community für orientalische Kultur Munich Masala e.V. Die dazugehörige Plattform www.InderNet.de entwickelte sich seither zu einem geschätztem Netzwerk für Indienliebhaber. 2016 wurde er Präsident der gemeinnützigen Organisation Indien-Institut e.V. München.
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    Constanze Weigl-Jäger
    Jury Dokumentarfilm
    Constanze Weigl-Jäger hat Ethnologie, Geschichte Südasiens und Moderne Indologie (Urdu) an der Universität Heidelberg und der Edinburgh University studiert. Im Rahmen ihrer Promotion zum Thema der reproduktiven Gesundheit muslimischer Frauen im urbanen Indien sowie wegen vorhergehender Tätigkeiten am Goethe-Institut und bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat sie zwei Jahre in Delhi gelebt. Seit 2009 ist sie an der Universität Heidelberg tätig und leitete bis 2016 den Masterstudiengang ‚Health and Society in South Asia‘ an der Abteilung Ethnologie des Südasien-Instituts. Seit 2017 ist sie Koordinatorin des deutsch-indischen Austauschprojekts ‚New Directions in Active Ageing‘ and ‘Age-friendly Culture in India and Germany‘, innerhalb dessen sie das zum ersten Mal in Indien stattfindende Film Festival der Generationen (Neu Delhi 2018) organisiert hat.
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    Rüdiger Heinze
    Jury Spielfilm
    Rüdiger Heinze absolvierte von 1988 bis 1990 eine Ausbildung zum Feinmechaniker. Nachdem er einige Jahre in diesem Beruf tätig war, folgten 1996 und 1997 Praktika beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg und in Filmproduktionsfirmen. 1997 begann er ein Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Nachdem er zunächst Regie studierte, widmete er sich dem Studienfach Produktion. 2002 beendete er sein Studium mit dem Diplom, seine Abschlussarbeit war der Spielfilm ‚Der Ärgermacher‘. Neben der Tätigkeit als Filmproduzent und Drehbuchautor war Rüdiger Heinze auch als Regisseur und Darsteller beschäftigt. Er drehte den Kurzfilm ‚Der Mann mit dem weißen Bart‘, der von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden das Prädikat ‚Besonders wertvoll‘ erhielt. 2008 gründete er zusammen mit Stefan Sporbert die Produktionsfirma Zum Goldenen Lamm, die seitdem national und international erfolgreiche Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilme entwickelt und produziert.
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    Cengiz Akaygün
    Jury Kurzfilm
    Cengiz Akaygün, aufgewachsen als Kurde in der Türkei, kam im Alter von sieben Jahren mit seiner Familie zurück nach Stuttgart, wo er einst geboren wurde. Während seinem Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften lebte er seine Leidenschaft für den Film aus, indem er einen Dokumentarfilm über die Identität kurdischer Studenten in Diyarbakir realisierte, gedreht an türkischen Originalschauplätzen mit versteckter Kamera. Als Produzent, Regisseur und Drehbuchautor drehte er 2014 seinen ersten Kurzspielfilm ‚Free Monkeys‘, der mehrere Auszeichnungen erhielt, u.a. den Preis für Besten Film beim Genrenale Festival in Berlin. Nach ‚Der Barbier‘ (2016) war ‚Der Mandarinenbaum‘ (2018) sein dritter Kurzfilm. Dieser gewann auf der Filmschau Baden-Württemberg 2018 den ersten Preis in der Kategorie Kurzfilm. Momentan arbeitet er am Drehbuch seines ersten Langfilms ‚Mira & der Strandgeist‘.  
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    Kamran Sardar Khan
    Jury Spielfilm
    Kamran Sardar Khan, geboren 1966, war als Architekt tätig, bevor er seine zweite Karriere begann: Seit 2001 im Filmgeschäft tätig, arbeitete er als CEO eines unabhängigen Filmverleihs in Stuttgart, war an zahlreichen Beratungsprojekten für internationale Unternehmen beteiligt, und ist Spezialist für indischen Film mit dem Fokus auf Bollywood-Filmen in Europa. Ab 2009 war er als Verleihchef der von ihm mitbegründeten Filmvertriebsfirma Camino Film tätig. Seit 2018 leitet Sardar Khan sein neues Unternehmen im Bereich der Produktion und dem Verleih von Filmen, Weltenwandler Film in Stuttgart.
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    Ruma Dutt
    Jury Spielfilm
    Ruma Dutt ist derzeit als Doktorandin an der Universität Potsdam tätig. Ihre Forschungsgebiete am Lehrstuhl für Germanistik und Romanistik an der Universität Delhi sind Hindi- und deutsches Kino. Ihre Interessengebiete umfassen Medien- und Kulturwissenschaften, feministische Theorie und Multikulturalismus. Zuvor war sie Stipendiatin des Georg-Eckert-Instituts für Internationale Schulbuchforschung (GEI), Braunschweig, und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Sie unterrichtet seit 15 Jahren Deutsch an der Universität von Delhi.
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    Krishna Saraswati
    Jury Dokumentarfilm
    Krishna Saraswati hat an der Filmakademie Baden-Württemberg Dokumentarfilm studiert. Bereits während des Studiums hat er mit seinen Filmen weltweit zahlreiche Preise gewonnen. Der Wunsch, gesellschaftliche Fragen nicht nur filmisch zu dokumentieren, sondern auch reale Veränderungsprozesse anzustoßen, hat ihn nach dem Studium dazu gebracht, neue Wege einzuschlagen. Aus diesem Grund baute er die Bildungsbewegung Funkenflug mit auf und gründete die Firma Living Circles. Mit einem interdisziplinären Team plant und baut er innovative Kindergärten und Schulen. Krishna Saraswati war Stipendiat der Markelstiftung, erhielt ein Caligari Stipendium und für seine Arbeit zahlreiche internationale Auszeichnungen.
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    Paramvir Singh
    Jury Dokumentarfilm
    Als Kind begeisterte sich Paramvir Singh für Comics und Superhelden. Als Erwachsenem brachten ihm seine kreativen Fähigkeiten und sein Talent im Bereich der bildenden Kunst einen Job in der Werbung ein – im gleichen Büro, in dem Indiens legendärer Filmemacher Satyajit Ray gearbeitet hatte. Aber der Lockruf der bewegten Bilder führte in ans renommierte Film and Television Institute of India. Für die experimentelle Kameraarbeit bei seinem Diplomfilm ‚Parsiwada Tarapore, Present Day‘ gewann er den President Of India's National Award für die beste Kamera. Anschließend arbeitete Paramvir Singh als Kameramann an dem großen Bollywood-Film ‚EMI, Liya Hai To Chukana Padega‘ sowie dem Indie-Film ‚Hulla‘. Er hat auch für den abendfüllenden Dokumentarfilm ‚Leaving Home, The Life and Music of Indian Ocean‘ gearbeitet. Dieser Film gewann den President's National Award für den besten Film in Kunst und Kultur. Danach drehte Paramvir Singh Fernsehwerbung, Kurzfilme, Musikvideos und Dokumentationen, als Mitbegründer einer der führenden indischen TV-Produktionsfirmen.